Gemäß internationaler Schätzungen kann davon ausgegangen werden, dass ca. 1% der Bevölkerung ins sogenannte "autistische Spektrum" fällt. Hinzu kommen etliche weitere Kinder und Jugendliche, die von anderen Entwicklungsstörungen und/oder neurologischen Auffälligkeiten betroffen sind.

Trotz der großen Unterschiede zwischen all diesen Kindern und Jugendlichen haben sie auch eine deutliche Gemeinsamkeit: Sie profitieren alle von (einer möglichst frühen und kompetenten) Diagnostik und Förderung/Therapie - bei der auch der Blick auf das Familiensystem nicht verloren geht.

Für unseren Lehrgang haben wir uns um Referentinnen und Referenten mit hoher Expertise bemüht, die in klar strukturierten Seminaren einen intensiven Einblick in die Behandlung und Begleitung von entwicklungsdiagnostisch auffälligen Kindern und Jugendlichen geben. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit der Diagnostik, der psychiatrischen Sichtweise sowie die Arbeit mit dem Familiensystem. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Lehrgang auf dem Erlernen und Erproben von zwei wissenschaftlich fundierten Interventionsansätzen im Umgang mit herausforderndem Verhalten: ABA und TEACCH.

Teilnehmende erhalten eine fundierte Basis, Auffrischung und Vertiefung hinsichtlich der therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familiensystemen.