13.09.2021 - 14.09.2021,  Online

Was tun, wenn sich nichts tut - Zum Umgang mit Nichtveränderung - WEBINAR


  • Referent/in: Dipl.-Soz.päd. (FH) Andreas Wahlster
  • Dauer: Montag & Dienstag: jeweils 15:00 - 19:00 Uhr
  • Ort: Online, Zoom
  • Kosten: Euro 225,00 (für Mitglieder Euro 180,00)
  • Einheiten: 10
  • Fortbildungspunkte: BÖP: in Einreichung
    ÖBVP: wird immer im Nachhinein eingereicht

Inhalt

Profis in Therapie, Beratung und Sozialarbeit sehen sich immer wieder mit
Klientensystemen konfrontiert, die sich trotz aller gut gemeinten Bemühungen stabil
nicht verändern und (aus Sicht der Helfer*innen) problematisches Verhalten
beibehalten.

Enttäuschung, Ärger, Erschöpfung sowie sich intensivierende Bemühungen im Sinne
eines "mehr desselben" sind dann untrügliche Symptome vergeblicher Anstrengungen.
Das Seminar vermittelt eine plausible systemische Theorie des Phänomens der
Nicht-Veränderung.

Eine Meta-Perspektive auf die Funktionsweisen und Strukturbildung in Helfersystemen
eröffnet alternative Sichtweisen und Auswege aus Sackgassen.
Es wird dargestellt, wie Therapeut*innen Beiträge leisten können, damit Veränderungen
eher unwahrscheinlich werden. Weiter werden spezifische systemische Interventionen
demonstriert, wie Veränderungsprozesse angeregt werden können.
Fallbeispiele aus dem Teilnehmer*innenkreis sind willkommen und werden den
Praxisbezug des Seminars bereichern.

Stichworte: Vom Nutzen der Nicht - Veränderung, Institutionelle Aufträge und
Neutralität, Selbstorganisationstheorie, Funktionsweisen und Strukturbildung in
Helfersystemen, Interventionsformen, Prozesssteuerung, Fallarbeit



Veranstaltungsnr.: 2615