25.02.2022 - 25.02.2022,  Wien

Arbeit mit ''unmotivierten'' KlientInnen


  • Referent/in: Dipl.-Psych.in, Dipl.-Päd.in, Dr.in phil. Marie-Luise Conen, M.Ed.
  • Dauer: 16:30-20:00 Uhr
  • Ort: wird noch bekannt gegeben
  • Kosten: Euro 165,00 (für Mitglieder Euro 120,00)
  • Einheiten: 4
  • Fortbildungspunkte: 4

Inhalt

In zahlreichen Arbeitsfeldern (Kinder- und Jugendhilfe, stationäre Erziehungshilfen, Familienhilfe, Betreuungshilfe, Suchtarbeit, aber auch in einer psychotherapeutischen Praxis u.a.m.) sind MitarbeiterInnen immer wieder mit KlientInnen konfrontiert, die wenig oder gar nicht für eine Zusammenarbeit motiviert zu sein scheinen. Bemühungen, Druck auszuüben, um so eine Kooperation oder gegenseitiges Respektieren herbeizuführen, sind oftmals nicht von Erfolg gekrönt.

In diesem Seminar werden Möglichkeiten und Chancen in der Arbeit mit „unmotivierten“ KlientInnen aufgezeigt und in Hinblick auf ihre Anwendung in den Arbeitsfeldern der TeilnehmerInnen anhand von Fällen exemplarisch dargelegt. Das Konzept der De-Triangulation bezieht die systemische Prämisse, dass innere Prozesse nicht instruierbar sind, ebenso mit ein, wie den Druck durch die Außenwelt, verändertes Verhalten zu zeigen. U.a. wird der Frage nach gegangen, welche Faktoren bisher dazu beigetragen haben, dass KlientInnen Hilfen nicht annehmen (konnten) und wie Skepsis, ja gar Ablehnung von Gesprächen durch die KlientInnen begegnet werden kann, um doch noch eine Zusammenarbeit zu erreichen.

Veranstaltungsnr.: 2721

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