28.10.2023 - 28.10.2023,  Wien

Affektregulation und Mentalisierung

''Affektregulation – aber wie?'' Fallvignetten und Übungen


  • Referent/in: Mag.a Karin Pinter
  • Dauer: 09:00-17:00 Uhr
  • Ort: wird noch bekannt gegeben
  • Kosten: Euro 230,00 (für Mitglieder Euro 185,00)
  • Einheiten: 8
  • Fortbildungspunkte: 8

Inhalt

Ziel dieses Seminares ist es, die theoretischen und praktischen Grundlagen für die therapeutische Arbeit mit Affekten und der Affektregulation zu verstehen. Aufbauend auf der Theorie der Affektregulation (Alan Schore, Daniel Hill, Daniel Stern) und der Bindungstheorie wird das Konzept der Mentalisierung und der reflexiven Kompetenz (Peter Fonagy) vorgestellt.

Inhalt:
Im ersten Teil des Seminares steht die Darstellung der Affektregulationstheorie im Vordergrund. Beiträge aus der Neurobiologie und der Bindungsforschung ergänzen das komplexe klinische Bild der Hyper-Erregung und Hypo-Erregung von Affekten.
Die Mentalisierungsfähigkeit und die reflexive Kompetenz werden als eine Variante der Affektregulierung genauer beleuchtet.

Die Herausforderungen der Arbeit mit Affekten in der therapeutischen Beziehung werden im zweiten Teil des Seminares erläutert. Affekte mögen manchmal als störend erlebt und daher vermieden werden. Gute Beziehungen zeichnen sich aber nicht bloß dadurch aus, dass man eine „gute Zeit“ miteinander hat – sie zeichnen sich dadurch aus, dass man gemeinsam Probleme lösen und kritische emotionale Moment gemeinsam überwinden kann, ohne weitere Verletzungen zu erzeugen.

Mit klinischen Beispielen aus der eigenen Praxis sollen Grundhaltungen und Interventionsstrategien vermittelt werden, die geeignet sind, die interaktive Regulation, die Selbstregulation und die reflexiven Fähigkeiten zu fördern.

Veranstaltungsnr.: 2766