Montag, 02.03.2026, Online
Psychologische Mechanismen hinter Desinformationsoffenheit, Wissenschaftsfeindlichkeit und Verschwörungsmentalität - WEBINAR
- Referent/in: Dipl.-Psych.in Dorothee Scholz
- Dauer: 14:00 - 17:00 Uhr
- Ort: Online, Zoom
- Kosten: Euro 150,00 (für Mitglieder Euro 110,00)
- Einheiten: 4
- Fortbildungspunkte: 4 Fortbildungseinheiten für Psycholog:innen (ÖAP/BÖP) und Psychotherapeut:innen (ÖBVP)
Inhalt
Um einer Belastung durch Fassungs- und Hilflosigkeit hinsichtlich wachsender antidemokratischer Gesellschaftstendenzen vorzubeugen, stellt das Webinar zunächst ein paar wichtige psychologische Wirkmechanismen hinter Phänomenen wie Verschwörungsgläubigkeit, Autoritarismus und Populismus vor. Dabei wird auch auf den therapeutisch besonders relevanten Punkt der Faktenresistenz/Desinformationsoffenheit eingegangen; außerdem werden rechtsextreme Strategien analysiert, um ein tieferes Verständnis für psychische Funktionalität dieser Angebote zu bekommen. Ziel des Webinars ist eine bessere Verstehbarkeit aktueller antidemokratischer Phänomene, um bei der Einordnung bestimmter Denk- und Verhaltensweisen im therapeutischen Raum sowie der Konzeptualisierung effektiver Gegenstrategien zu unterstützen.
Das Webinar ist Teil der
Webinarreihe: Digitale Gewalt, Verschwörungsgläubigkeit und Extremismus - neue Herausforderungen für Beratung und Therapie im digitalen Zeitalter, alle Module der Webinarreihe können sowohl einzeln, als auch als Reihe gesamt gebucht werden.
Schlüsselworte:
Faktenresistenz, Verschwörungstheorien, Populismus, Rechtsextremismus, Antidemokratische Phänomene
Veranstaltungsnr.: 3642
Dipl.-Psych.in Dorothee Scholz
- psychologische Psychotherapeutin (VT Erwachsene) mit dem Schwerpunkt "Digitale Gewalt"
- Seit 2012 arbeitet sie als Dozentin zum Thema Onlinehass, Verschwörungsgläubigkeit und Desinformation
- spezialisierte Psychotherapie für Personen, die aufgrund ihrer politischen oder wissenschaftlichen Arbeit von gelenkten Hasskampagnen bzw. hybriden Gewaltlagen durch antidemokratische Gruppen betroffen sind
- Seit 2018 arbeitet sie - tw. in Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD) - als Fortbildungsdozentin zu diesen Themen, z.B. für die DGVT oder die Psychotherapeutenkammer Berlin