Inhalt
Da das Seminar hybrid abgehalten wird, bitten wir Sie bei der Anmeldung bekannt zu geben, ob Sie in Präsenz oder Online teilnehmen möchten.
In der alltäglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind alle Professionist:innen unterschiedlicher Quellberufe immer wieder mit herausfordernden Gesprächen sowohl mit den Kindern und Jugendlichen selbst, als auch mit deren Bezugspersonen konfrontiert. Gerade im Sinne des Kinderschutzes sind bei Verdachtsmomenten einer potentiellen Gefährdung oder Momenten der Sorge diverser Art Gespräche zur Abklärung unumgänglich und ein wichtiger Bestandteil der professionellen Tätigkeit. Im Zuge dieses vierten Seminars setzen wir uns damit auseinander, wie eine möglichst einfühlsame und dennoch der Abklärung förderliche Gesprächsführung in solchen Momenten erfolgen kann und welche Punkte hierbei im Besonderen zu beachten sind (insbesondere im Zusammenhang mit gehäufter Bagatellisierung und Leugnung durch Kinder und Jugendliche, aber auch mit einer potentiellen Verteidigungshaltung von Bezugspersonen aufgrund von häufig subjektiv empfundenen Schuldvorwürfen).
Es wird in Form eines Vortrages Input zur insbesondere deeskalierenden Gesprächsführung gegeben, die in weiterer Folge in Kleingruppen geübt werden kann, um gemeinsam darüber zu diskutieren und potentielle Erfahrungen zu teilen. Die Teilnehmenden sollen an den Input anknüpfend ihre eigene persönliche Form der deeskalierenden Gesprächsführung finden und diese je nach Situation flexibel und mit ruhiger Haltung anwenden können.
Diese Veranstaltung ist teil des
Hybriden Weiterbildungslehrgangs: Kinderschutz - Weiterbildung zur/m Kinderschutz-Beauftragten mit dem Fokus auf Umsetzung wichtiger Strategien und Herangehensweisen zur schützenden Haltung sowie zum professionellen Umgang mit Verdachts- und Gefährdungsmomenten, die Seminare können einzeln oder gesamt gebucht werden.
Schlüsselworte:
Kinderschutz, Gesprächsführung, Deeskalation, Kommunikation, Gewalt, Kinder, Jugendliche
Veranstaltungsnr.: 3652