Inhalt
Da das Seminar hybrid abgehalten wird, bitten wir Sie bei der Anmeldung bekannt zu geben, ob Sie in Präsenz oder Online teilnehmen möchten.
Die Frage und zugleich Herausforderung, welche Umgangsformen in Hinblick auf Kinder und Jugendliche (generell sowie zusätzlich hinsichtlich einer potentiellen Gefährdung) in bestimmen Institutionen gelten, somit an welche zu gestaltenden Leitlinien sich Mitarbeiter:innen halten sollen, stellt sich für viele mit Kindern und Jugendlichen arbeitende Institutionen. In diesem fünften Workshop erfolgt ein Überblick und eine Auseinandersetzung damit, wozu es Kinderschutzkonzepte überhaupt braucht, welche Inhalte Kinderschutzkonzepte notwendigerweise enthalten sollten sowie mit der Vermittlung von Wissen, welche relevanten Schritte für die Erstellung eines Kinderschutzkonzepts notwendig sind. Dabei werden auch Erfahrungen ausgetauscht sowie Tipps im Umgang mit potentiellen Herausforderungen in den jeweiligen Institutionen gemeinsam erarbeitet und vermittelt sowie auch die Grenzen von Kinderschutzkonzepten kritisch beleuchtet, wenn diesen nicht strukturelle Maßnahmen (bspw. in Form von regelmäßigen Kinderschutz-Fallbesprechungen) folgen.
Dieser abschließende Workshop der Workshopreihe, der jedoch auch einzeln buchbar ist, wird in Form von Vortrag, Kleingruppendiskussionen, eigener Erprobung von zur Verfügung gestellten Fallmaterialien und Plenumsdiskussionen erfolgen und der Vermittlung von notwendigen Kompetenzen zur Erstellung eines Kinderschutz-Konzeptes dienen.
Diese Veranstaltung ist teil des
Hybriden Weiterbildungslehrgangs: Kinderschutz - Weiterbildung zur/m Kinderschutz-Beauftragten mit dem Fokus auf Umsetzung wichtiger Strategien und Herangehensweisen zur schützenden Haltung sowie zum professionellen Umgang mit Verdachts- und Gefährdungsmomenten, die Seminare können einzeln oder gesamt gebucht werden.
Schlüsselworte:
Kinderschutz, Kinderschutzkonzept, Gewalt, Kinder, Jugendliche
Veranstaltungsnr.: 3653